Mein Podcast – produziert auf dem Smartphone

Immer mehr Deutsche hören Podcasts. Ihr Anteil hat sich laut den Zahlen der Marktforscher von YouGov in den vergangenen drei Jahren von 14 auf 26 Prozent fast verdoppelt. Die Hörer von Podcasts sind jünger als die durchschnittlichen Nutzer traditioneller Informationsangebote, zugleich sind sie sehr gebildet: Etwa 47 Prozent der Podcast-Hörer in Deutschland haben einen akademischen Abschluss. Diese drei Sätze habe ich gestern auf der Seite der FAZ gelesen.

Im Januar habe ich am FJUM in Wien einen zweitägigen Workshop zum Thema Podcasting gegeben: Podcast Formatentwicklung – Von der Idee zum fertigen Produkt. Was mich natürlich besonders reizt: Möglichst die gesamte Produktion und Publikation auf dem Smartphone durchführen. Ich habe 2009 schon mal meine damalige öffentlich-rechtliche Radiosendung „Die Bloschau“ komplett auf dem Telefon eingesprochen, geschnitten und produziert. Inzwischen gibt es aber tollere Apps.


Zum Beispiel Anchor. Der nach eigenen Angaben einfachste Weg um einen Podcast zu produzieren. Die App ermöglicht in der Tat eine schnelle reibungslose Anfertigung eines ersten kleinen Podcasts, auch wenn es neben den zahlreichen Vorteilen auch Nachteile (zum Beispiel: it is pretty basic) gibt. Trotzdem wundert es nicht, dass Spotify Anchor 2019 gekauft hat. Zusammen mit weiteren Apps wie beispielsweise Ferrite (iOS) für den Mehrspurschnitt ist Anchor ideal für die Produktion eines ersten schnellen Audio-Prototyps und/oder mehr. Hier ein Tutorial.

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